PET ist die Abkürzung für „Polyethylenenterephthalat“. Der durchsichtige, unzerbrechliche und leichte Kunststoff ist sehr gut recycelbar. Von rPET spricht man, wenn der Kunststoff gesamt oder zum Teil aus Recyclat oder Altplastik besteht.

Im Vergleich zu herkömmlichem PET ist rPET in der Produktion um einiges nachhaltiger und ressourcenschonender. Das liegt vor allem daran, dass deutlich weniger Öl zu Polymeren verarbeitet werden muss. Außerdem kann rPET ohne Rohstoffverlust recycelt werden und verursacht auch im Recyclingprozess weniger Emissionen.
An der Sortierstelle beginnt der Recycling-Prozess einer jeden gebrauchten PET-Verpackung. Hier kommen alle Teile aus verschiedenen Sammelsystemen zusammen. Bevor sie ins Recycling starten, werden sie nach ihrer Materialzusammensetzung sortiert. Es gibt unterschiedliche mechanische und chemische Verfahren, um PET wiederzuverwerten und daraus hochwertiges rPET herzustellen.
Nach der Bündelung wird das PET-Material von äußeren Verschmutzungen befreit und zu Flakes zerkleinert. Diese Flakes werden dann gründlich gereinigt. Hiernach werden sie zu Granulat weiterverarbeitet. Aus diesem Granulat können dann die unterschiedlichsten Produkte entstehen.

Im Einsatz haben wir das Material bereits bei einigen Produkten wie einem Uhrenetui für Breitling, was komplett aus rPET hergestellt wurde oder in der Einlage der Serie EDGE 138.

